Kulturen verbinden

„Kultur ist ein vom Standpunkt des Menschen aus mit Sinn und Bedeutung bedachter endlicher Ausschnitt aus der sinnlosen Unendlichkeit des Weltgeschehens.“¹
Aus diesem Ausschnitt heraus entwickeln sich unter anderem auch eigene Sprachen.

Neben den Sprachen in unterschiedlichen Kulturräumen entwickeln sich auch Sprachen in unterschiedlichen Berufsgruppen. Die typischen Beispiele hierfür sind die „Sprachen“ der Juristen, Ärzte, Jäger und viele andere.

Auch in den Rollen der Unternehmen gibt es unterschiedliche Kulturen, die durch eine „eigene Sprache“ aufeinander treffen.

Ganz besonders groß sind dabei die Herausforderungen zwischen den Kulturen „Business“ und IT.

Die Mitarbeiter im „Business“ denken in „real live“ Objekten (Partner, Kunden, Aufträge,…). Sie sehen ihre Abläufe und Aufgaben unter der „ICH“ Betrachtung (zuerst mache ich das, dann sende ich die Informationen an jemanden)

Die Mitarbeiter in der IT denken typischerweise in abstrakten Objekten (Klassen, Verknüpfungen, Beziehungen,…). Sie betrachten es von einer abstrakten Perspektive (Der Prozess ruft zuerst die Task1 auf mit den Attributen…)

Diese unterschiedlichen Kulturen zusammen zu bringen wird mit der Herausforderung „Business – IT Alignment“ immer wieder versucht.

Langjährige Erfahrung und erfolgreiche Umsetzung dieser Herausforderung ermöglichen mir, Vorgehensweisen und nachhaltige Prozesse in Unternehmen aufzubauen.
IT Governance als Bestandteil der Unternehmens Governance zu integrieren, den Aufbau einer Business Architektur zur unterstützen und die Einführung eines Anforderungsmanagements, was „Business“ und IT ein gemeinsames Verständnis ermöglicht, sind wesentliche Bausteine dabei.

Ganz am Anfang steht aber das Verständnis für beide Kulturen mitzubringen.
Die Erstellung von Anforderungen an ein IT System durch Business-Experten zeigt dies besonders deutlich.

¹ Max Weber: Die ›Objektivität‹ sozialwissenschaftlicher und sozialpolitischer Erkenntnis. in: Gesammelte Aufsätze zur Wissenschaftslehre. Tübingen 1968, S. 180.

Komplexität auflösen

Einen erfolgreichen Weg habe ich durch die Isolation der Anforderungen der Mitarbeiter (Gruppen) und die Beschreibung der Kommunikation zwischen den Anforderungen erreicht.

Jeder Verantwortliche einer Rolle beschreibt seine Anforderungen an einer IT Unterstützung. Aus seiner Sicht mit drei Fragestellungen: „Was ist der Auslöser meiner Aufgabe (von wem bekomme ich was)?“, „Was muss ich konkret tun?“, „Wer bekommt von mir welche Ergebnisse?“.

Die Komplexität ist für den Mitarbeiter gering, da er dies ja auch wirklich macht und sich mit den einzelnen Fragestellungen immer beschäftigt.

Als Ergebnis entstehen jetzt viele solcher Beschreibungen, die alle Kommunikationsschnittstellen beinhalten. „Von wem bekomme ich was und an wen sende ich was?“ Über diese Kommunikationsschnittstellen werden alle Beteiligten identifiziert, die wiederum ihre Beschreibung ihrer Aufgabe darstellen können.

Bestehende IT Unterstützung an den Schnittstellen können über den gleichen Weg mit integriert werden, egal ob es sich um Legacy Systeme handelt oder um individuelle IT Applikationen.

Durch dieses Vorgehen wird die Komplexität deutlich reduziert, die Business-Experten können ihren individuellen Blick auf die Anforderung beschreiben und trotzdem wird daraus ein „komplexes“ IT System.

Änderungen an diesem System können durch die Isolation auch häufig individuell für einzelne Lösungsbausteine während der Entwicklung des Gesamtsystems durchgeführt werden, ohne die Komplexität des Gesamtsystems als Risiko zu betrachten. Dies gilt natürlich auch für spätere Änderungen an dem System, die sich auf einzelne Bausteine und/oder auf Kommunikationsschnittstellen beziehen.

Ziele übernehmen

Sich für Ziele begeistern ist leicht, wenn man sie selbst steckt. Ziele begeistern auch andere, wenn sie überzeugend vermittelt werden. Der emphatische Umgang mit Key-Playern bei der Zielumsetzung ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor bei der Zielerreichung.
Ich sehe meine Beratungskompetenz auch im Umgang mit den verantwortlichen Mitarbeitern. Überzeugen, begeistern, aber auch die kritischen Argumente wertschätzen, dieses Zusammenspiel ermöglicht den nachhaltigen Projekterfolg. Erst wenn die Verantwortlichen in einem Projekt, die einen wichtigen Beitrag für das neue Zielbild leisten, selbst überzeugt sind, wird auch nachhaltig dieses Ziel erhalten und weiter ausgebaut werden können.
Dafür biete ich neben einen unvoreingenommen, aufgeschlossenen Menschenbild eben auch die emphatischen Eigenschaften, die es mir ermöglichen, auch schwierige Veränderungsthemen mit Betroffenen und Beteiligten so zu bearbeiten, dass eine intrinsische Motivation dort möglich wird.

Die Key-Player durch eine individuelle Argumentation zu überzeugen, unterstützt die Zielerreichung deutlich. Das Gelingen hängt dabei auch stark von der authentischen Begeisterungsfähigkeit des Vermittlers ab. Ich sehe mich als Berater nicht als bloßer Vertreter von Botschaften meines Auftragsgebers. Es müssen meine Botschaften sein, ich muss davon überzeugt sein. Dann kann ich auch die Begeisterung glaubwürdig vermitteln. Nur so glauben Mitarbeiter einem auch das Engagement als jemand, der auch dahinter steht, was er sagt. Die Kultur, dass Berater nur bis zum Ende ihres Auftrages hinter dem Thema stehen, lehne ich vollständig ab. Die Mitarbeiter merken dies sehr genau und die Motivation, dies dann zu unterstützen tendiert zu Null.
Ziele verstehen, sie sich selbst zu eigen machen und diese dann zielorientiert und motivierend, emphatisch im Umgang mit den Key-Playern voran zu bringen, so sehe ich meinen Auftrag als Berater.

Berater (mit) Profil

Während der fundierten Ausbildung zum Bankkaufmann hatte ich bereits erste Erfahrungen mit der „EDV“ Ende der 60iger Jahre bekommen. Durch meine parallele Ausbildung zum Programmierer konnte ich „dank dem Assembler“ ein tiefes Verständnis für IT erfahren. Die Verbindung zwischen der IT und dem Fachbereichen konnte ich bei Roland Berger & Partner erlernen. Eigentlich als Techniker für die Implementierung einer Projektmanagement Software eingestellt, übernahm ich sehr schnell das Produktmanagement für eine Endbenutzer Software, die den Fachbereich mehr Unabhängigkeit von der IT geben sollte. Damit war die Basis für viele große Kundenprojekte in Europa gelegt, die genau diese Herausforderung lösen sollten.
Durch weitere internationale Erfahrungen und während meiner Selbständigkeit als Unternehmensberater leite ich große Projekte im Finanzbereich. Durch meine Bereichsleitung der Unternehmensorganisation und der internen IT bei einem IT-Dienstleister konnte ich meine Erfahrung bei der Einführung von ITIL, den ISO Zertifizierungen, aber vor allem auch der Zusammenführung von Anforderungen aus dem Fachbereichen an die IT, praktisch ausbauen.
Dabei wurden die Themen wie eine Business-Architektur, Anforderungsmanagement, aber vor allem auch agile Workflows, in einem prozessorientierten Intranet genutzt, um den Anforderungen im Fachbereich und der Unternehmensstrategie in Verbindung mit der IT-Architektur gerecht zu werden. Das dabei die Vorteile einer hohen Standardisierung genutzt wurden, um neue Herausforderungen im Markt gerecht zu werden, hat zu deutlichen Kostenreduktionen in den Prozessen und der IT-Kosten geführt.

Einen vollständigen Lebenslauf finden Sie hier: CV Lothar Hübner

Einen vollständiges Qualifikationsprofil finden Sie hier: Qualifikationsprofil Lothar Hübner

Kontakt

Wenn Sie mehr über die Möglichkeiten erfahren wollen, wie ich Sie in Ihren Herausforderungen unterstützen könnte, nehmen Sie gerne Kontakt auf.

Durch meine internationalen Erfahrungen stehe ich jederzeit auch gerne für internationale Projekte zur Verfügung. Dabei sichere ich Ihnen mein volles Engagement und hohe Flexibilität zu.

Ich freue mich, wenn ich für Sie tätig werden darf.

Lothar Hübner
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